Die Deutschrussen haben noch eine altdeutsche Arbeitsauffassung.

Sarrazin

Wir zahlen alles, also bestimmen wir alles.

Thilo Sarrazin, Abteilungsleiter im Bundesfinanzministerium, 1990

Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern das Untergewicht.

Sarrazin in der rbb-Fernsehsendung „klipp und klar“, 2008

Wenn die Energiekosten so hoch sind wie die Mieten, werden sich die Menschen überlegen, ob sie mit einem dicken Pullover nicht auch bei 15 oder 16 Grad Zimmertemperatur vernünftig leben können.

Sarrazin, im Interview mit der „Rheinischen Post“, 2008

Bei uns waren es zu Hause immer 16 Grad. Am Morgen hat mein Vater die Koksheizung befeuert und sie erst am Abend, wenn er von der Arbeit zurückkam, wieder angemacht. Das hielt dann immer gerade für 16 Grad. Ich habe es überlebt.

Thilo Sarrazin, Juli 2008

Hartz-IV-Empfänger sind erstens mehr zu Hause, zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster

Thilo Sarrazin, im stern-Interview, Mai 2009

Kopftuchmädchen

Integration ist eine Leistung dessen, der sich integriert. Jemanden, der nichts tut, muss ich auch nicht anerkennen. Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert. Das gilt für 70 Prozent der türkischen und 90 Prozent der arabischen Bevölkerung in Berlin.

Sarrazin im Interview mit dem Magazin „Lettre International“ Nr. 86 vom 01.10.2009 , Seite 197-201

Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate.

Sarrazin im Interview mit dem Magazin „Lettre International“ Nr. 86 vom 01.10.2009 , Seite 197-201

Eine große Zahl an Arabern und Türken in dieser Stadt hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel, und es wird sich vermutlich auch keine Perspektive entwickeln. Das gilt auch für einen Teil der deutschen Unterschicht.

Sarrazin im Interview mit dem Magazin „Lettre International“ Nr. 86 vom 01.10.2009 , Seite 197-201

Türkische Wärmestuben können die Stadt nicht voranbringen. Große Teile der türkisch- und arabischstämmigen Bevölkerung in Berlin sind weder integrationswillig noch integrationsfähig.

Sarrazin im Interview mit dem Magazin „Lettre International“ Nr. 86 vom 01.10.2009 , Seite 197-201

Meine Vorstellung wäre: generell kein Zuzug mehr außer für Hochqualifizierte und perspektivisch keine Transferleistungen mehr für Einwanderer.

Sarrazin im Interview mit dem Magazin „Lettre International“ Nr. 86 vom 01.10.2009 , Seite 197-201

Wir haben in Berlin vierzig Prozent Unterschichtgeburten, und die füllen die Schulen und die Klassen, darunter viele Kinder von Alleinerziehenden. Wir müssen in der Familienpolitik völlig umstellen: weg von Geldleistungen, vor allem bei der Unterschicht.

Sarrazin im Interview mit dem Magazin „Lettre International“ Nr. 86 vom 01.10.2009 , Seite 197-201

Kalt duschen ist viel gesünder. Ein Warmduscher ist noch nie weit gekommen im Leben.

Sarrazin, 2010

Die einzig sinnvolle Handlungsperspektive kann nur sein, weitere Zuwanderung aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie aus Afrika generell zu unterbinden. Dies erfordert freilich auch, dem hohen und in Zukunft wohl noch wachsenden Einwanderungsdruck mit Energie entgegenzutreten.

Sarrazin in seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“, 2010

Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken Türkisch und Arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird. Wenn ich das erleben will, kann ich eine Urlaubsreise ins Morgenland buchen

Sarrazin in seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“, 2010

Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden

Sarrazin im Interview mit der „Welt am Sonntag“, 2010

Weil immer pauschalierend und irreführend von „den“ Migranten die Rede ist, habe ich die Migranten nach Gruppen aufgeteilt und das verfügbaren statistische Material aufbereitet.

Sarrazin im Interview mit der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, die Fragen stellte Stefan Dietrich, 30. August 2010

Die kulturelle Fremdheit muslimischer Migranten könnte relativiert werden, wenn diese Migranten ein besonderes qualifikatorisches oder intellektuelles Potential verhießen. Das ist aber nicht erkennbar. Anzeichen gibt es eher für das Gegenteil, und es ist keineswegs ausgemacht, dass dies ausschließlich an der durchweg bildungsfernen Herkunft liegt. So spielen bei Migranten aus dem Nahen Osten auch genetische Belastungen – bedingt durch die dort übliche Heirat zwischen Verwandten – eine erhebliche Rolle und sorgen für einen überdurchschnittlich hohen Anteil an verschiedenen Erbkrankheiten.

Sarrazin in seinem Buch, 2010

Wirtschaftlich brauchen wir die muslimische Migration in Europa nicht.

Sarrazin in seinem Buch, 2010

Die Zuwanderer aus dem ehemaligen Jugoslawien, der Türkei und den arabischen Ländern bilden den Kern des Integrationsproblems.

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab, München, 13. Auflage 2010, Seite 59

Es ist nämlich zu befürchten, dass sie zur überdurchschnittlichen Vermehrung jener bildungsfernen und von Transfers abhängigen Unterschicht beitragen, welche die Entwicklungsaussichten Deutschlands verdüstert.

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab, München, 13. Auflage 2010, Seite 64

Während die Tüchtigen aufsteigen und die Unterschicht oder untere Mittelschicht verlassen, wurden und werden in einer arbeitsorientierten Leistungsgesellschaft nach »unten« vor allem jene abgegeben, die weniger tüchtig, weniger robust oder ganz schlicht ein bisschen dümmer und fauler sind.

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab, München, 13. Auflage 2010, Seite 79-80

»Arm« sind Empfänger von Grundsicherung in Deutschland nur, wenn man Armut als politischen Begriff auffasst, der sich inhaltlich von seiner ursprünglichen und historisch überkommenen Bedeutung gelöst hat.

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab, München, 13. Auflage 2010, Seite 85

Denn ganz gleich, wie die Intelligenz zustande kommt: Bei höherer relativer Fruchtbarkeit der weniger Intelligenten sinkt die durchschnittliche Intelligenz der Grundgesamtheit.“

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab, München, 13. Auflage 2010, Seite 98-99

In der deutschen Armutsdiskussion wird immer wieder unterstellt, das materielle Niveau der Absicherung sei zu gering und verursache Erscheinungen der sozialen Exklusion, weil den Erwachsenen das Geld für Restaurantbesuche fehle, den Kindern Geld für die Klassenfahrt und so weiter. Das Klassenfahrtproblem ist mittlerweile an allen Schulen Deutschlands gelöst, und für ein gelegentliches Bier auf einem Straßenfest reicht das Arbeitslosengeld II allemal.

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab, München, 13. Auflage 2010, Seite 112

Kürzer gesagt: Nicht die materielle, sondern die geistige und moralische Armut ist das Problem.

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab, München, 13. Auflage 2010, Seite 123

Nicht Kinder produzieren Armut, sondern Transferempfänger produzieren Kinder.

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab, München, 13. Auflage 2010, Seite 149

Die innerstaatlichen Leistungsunterschiede sind aber offenbar weitgehend auf angeborene Unterschiede in der Bildungsfähigkeit zurückzuführen, anders ist ihre Stabilität bei völlig unterschiedlichen Schulsystemen nicht zu erklären.

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab, München, 13. Auflage 2010, Seite 213

Die beste Schule macht ein dummes Kind nicht klug, und die schlechteste Schule macht ein Kind nicht dumm.

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab, München, 13. Auflage 2010, Seite 215 Mitte

Die Eltern werden für jede unentschuldigte Fehlzeit mit empfindlichen Geldbußen belegt. Diese werden mit den Transferzahlungen auch dann verrechnet, wenn dadurch das sozioökonomische Existenzminimum unterschritten wird.

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab, München, 13. Auflage 2010, Seite 232/233

Die wirklich Tüchtigen lassen sich offenbar auch durch ungünstige Umstände nicht abschrecken – und das ist eine durchaus trostreiche Erkenntnis.

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab, München, 13. Auflage 2010, Seite 234 oben

Ich möchte, dass auch meine Urenkel in 100 Jahren noch in Deutschland leben können, wenn sie dies wollen. Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken türkisch und arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt werden. Wenn ich das erleben will, kann ich eine Urlaubsreise ins Morgenland buchen.

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab, München, 13. Auflage 2010, Seite 308

Aufgrund der üppigen Zahlungen des deutschen Sozialstaats ziehen wir eine negative Auslese von Zuwanderern an. Das Transfersystem setzt auf deren Fruchtbarkeit hohe Prämien aus und zieht so die migrantische Unterschicht von morgen heran.

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab, München, 13. Auflage 2010, Seite 323

Bei unentschuldigtem Fehlen wird die Grundsicherung für des Kind auf den anteiligen Regelsatz für Lebensmittel abgesenkt, abzüglich des Gegenwerts der Mahlzeiten im Kindergarten.

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab, München, 13. Auflage 2010, Seite 328

Wenn wir den Zuzug nicht steuern, lassen wir letztlich eine Veränderung unser Kultur, unserer Zivilisation und unseres Volkscharakters in eine Richtung zu, die wir gar nicht wünschen. Es würde nur wenige Generationen dauern, bis wir zur Minderheit im eigenen Land geworden sind. Das ist nicht nur ein Problem Deutschlands, sondern aller Völker Europas.

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab, München, 13. Auflage 2010, Seite 330

Dass die autochthonen Deutschen innerhalb kurzer Zeit zur Minderheit in einem mehrheitlich muslimischen muslimischen Land mit einer gemischten, vorwiegend türkischen, arabischen und afrikanischen Bevölkerung werden, wäre die logische und zwingende Konsequenz aus dem Umstand, dass wir als Volk und Gesellschaft zu träge und zu indolent sind, selbst für ein bestanderhaltendes, unserer Zukunft sicherndes Geburtenniveau Sorge zu tragen, und diese Aufgabe quasi an Migranten delegieren.

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab, München, 13. Auflage 2010, Seite 360

Der ausschließliche Beurteilungsmaßstab ist dabei die Wirksamkeit der Maßnahmen und die ihnen zugrunde liegende pragmatische Vernunft. Sie werden nicht danach bewertet, ob sie deutschen verfassungsrechtlichen Grundsätzen genügen.

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab, München, 13. Auflage 2010, Seite 378

Unabhängig vom Thema Zuwanderung haben wir das Problem, dass die gebildeten Schichten in Deutschland unterdurchschnittlich wenig Kinder bekommen.

Thilo Sarrazin, im Interview mit dem „Kurier”, 2011

In der deutschen Politik votieren Vertreter der SPD, der Grünen und der Linkspartei mehrheitlich für Eurobonds. Sie offenbaren damit nicht nur ein tiefes Unverständnis für die psychologischen Voraussetzungen und objektiven Rahmenbedingungen einer soliden staatlichen Finanzwirtschaft sowie für die Quellen des deutschen Wohlstands. Sie sind außerdem getrieben von jenem sehr deutschen Reflex, wonach die Buße für Holocaust und Weltkrieg erst endgültig getan ist, wenn wir alle unsere Belange, auch unser Geld, in europäische Hände gelegt haben.

Thilo Sarrazin, in: „Europa braucht den Euro nicht“

Die in Deutschland seit sechs Jahrzehnten besonders ausgeprägte Begeisterung für Europa ist nicht zu erklären ohne die moralische Last der Nazizeit. Allerdings ist dieser Impuls, 67 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, kein sonderlich guter guter Kompaß für Fragen der gemeinsamen Währung und des Zusammenlebens in Europa.

Thilo Sarrazin, in: „Europa braucht den Euro nicht“

Wenn die Kanzlerin der Meinung ist, dass der Islam zu Europas Tradition und Kultur gehört, hat sie nicht Recht.

Thilo Sarrazin, Januar 2015